Am Wochenende ist es wieder so weit: Der Hamburger Circus Mignon präsentiert das Programm “ZirKuss ZirKuss” des Teenie-Ensembles. Als die Show schon einmal gespielt wurde, war ich fotografierend dabei und zeige heute endlich die Bilder des Abends, die hier schon einige Monate auf meiner Festplatte schlummern.
Wer jetzt Lust auf die Show bekommt, hat noch an folgenden Tagen die Möglichkeit dazu:
Karten kosten 5€ für Kinder und 10€ für Erwachsene. Spielort ist das große Zelt von Mignon in Iserbrook, Osdorfer Landstraße 380. Mit dem HVV kommt man am Besten mit dem Bus 1 zur Haltestelle “Osdorfer Landstraße”, von der aus es nur 2 Minuten zu Fuß sind.
Mal wieder Feuerjonglage. Heute mit einem kleinen Mix aus Langzeitbelichtungen (Zitat Pablo: “Lange belichten kann ja jeder”) und dem Versuch, auch mehr als das reine Jonglagemuster sichtbar zu machen.
Star der letzten sieben Fotos ist mal wieder der gute Jonas.
Entstanden sind die Bilder vorletztes Wochenende auf der Jonglierconvention in Hannover, von der ich auch ein kurzes Video mitgebracht habe.
Wie gesehen, kann man aus einer unterbelichteten Aufnahme im RAW-Format deutlich mehr rausholen, als ein JPEG das erlauben würde. Aber einen weiteren Vorteil habe ich heute mal wieder zu schätzen gewusst: die nachträgliche Anpassung des Weißabgleiches.
Schnell das Technische: der Weißabgleich passt die aufgenommenen Farbdaten an die Farbtemperatur des Lichtes zum Aufnahmezeitpunkt an. Einfach gesprochen verhindert das einen Farbstich des Bildes und macht weiße Flächen wirklich weiß. Die Kamera kann versuchen das selbst zu erkennen, man kann esvor der Aufnahme manuell einstellen ooooder man nimmt sich am Computer die Rohdaten aus der Kamera und legt den Weißabgleich hinterher selbst fest.
Zugegeben: Bei normalem Tageslicht liegt automatische Weißabgleich fast immer richtig und ist völlig ausreichend. Da ich aber viel mit Bühnenlicht mache, das gerne auch mal wechselt und am allerliebsten knallerot ist (rotes Licht brennt großflächig die Details aus) ist die nachträgliche Anpassung oft schon ein Muss. Und auch hier hat mich das Ergebnis sehr erstaunt. Unter dem ganzen roten Matsch waren doch tatsächlich noch Hauttöne versteckt!
Wer den Unterschied zwischen RAW und JPEG nicht kennt, kann ihn überall nachlesen.
Das Bild kommt quasi schwarz aus der Kamera, mit den ganzen zusätzlichen Informationen, die bei Umwandlung in JPEG verloren gegangen wären, sind tatsächlich noch Wunder möglich.
Der Artist ist übrigens Louis-Marc Bruneau, der vorletztes Wochenende beim SOLyCIRCO-Festival aufgetreten ist.


Ich komme gerade übermüdet und total begeistert vom SOLyCIRCO-Festival zurück, habe mir 130 Gigabyte Sortierarbeit in Form von 5660 Fotos mit nach Hause gebracht und bin total glücklich nach der tollen Zeit auf Sylt. Doch das soll jetzt gar nicht Thema sein.
Stattdessen bin ich heute mal vor der Kamera zu sehen. Einige von euch wissen nämlich gar nicht, was ich im Leben sonst so mache, früher viel mehr gemacht habe und jetzt auch wieder mehr machen möchte.
Feed-Leser müssen das Video eventuell direkt bei Youtube gucken.
Gestern Abend bin ich selbst angereist, heute geht es offiziell los: Das große Artistenfestival SOLyCIRCO auf Sylt. Mein Job ist dieses Jahr der des Fotografen und schon bevor es richtig angefangen hat, macht es irre Spaß.

Den Spontanen unter euch kann ich nur empfehlen, heute oder morgen (25. bzw. 26. August) bei einer der beiden Vorstellungen (jeweils 15 und 19 Uhr) vorbei zu schauen. Karten kosten 15€ für die Nachmittags- und 20€ für die Abendvorstellung.

Als einer, der bei den Proben bereits zuschauen durfte kann ich auch verraten: Es lohnt sich. Es sind unglaublich gute Artisten aus Ländern wie Kanada, den USA, Frankreich, Russland, den Philippinen – kurz der ganzen Welt angereist, um bei diesem Artistik-Wettbewerb dabei zu sein. Die Sieger treten am Samstag in der bereits ausverkauften Gala auf und dürfen sich auf Preise freuen – am Begehrtesten sind sicherlich die Engagements der Varieté-Betreiber, die hier alljährlich im Publikum und in der Jury sitzen.

Heute hat auch das Fernsehen vorbei geschaut. Wer morgen Abend um 19.30 nichts zu tun hat, kann ja beim Schleswig-Holstein-Magazin im NDR mal die Augen offen halten, ob irgendwo im Hintergrund jemand mit Kamera herumläuft. Das bin dann ich.

Vielleicht kommt ja wirklich jemand vorbei, ich zumindest bin hier und freue mich auf ein paar aufregende Tage.
