Wer den Unterschied zwischen RAW und JPEG nicht kennt, kann ihn überall nachlesen.
Das Bild kommt quasi schwarz aus der Kamera, mit den ganzen zusätzlichen Informationen, die bei Umwandlung in JPEG verloren gegangen wären, sind tatsächlich noch Wunder möglich.
Der Artist ist übrigens Louis-Marc Bruneau, der vorletztes Wochenende beim SOLyCIRCO-Festival aufgetreten ist.


Das finde ich beeindruckend. Sowohl die Möglichkeiten, die RAW einem nicht verwehrt, als auch die Rippen des jungen Mannes.
Du fotografierst in RAW…
weil du noch nicht weisst wie man auf JPG umschaltet?
weil du noch nicht rausgefunden hast wie man korrekt belichtet?
weil du verrauschte Bilder als Kunst “verkaufst”
CU
oh. schön. ein unqualifizierter kommentar.
Axel, hast du schon mal bei dunklem Bühnenlicht fotografiert? Da ist eine korrekte Belichtung oft nicht einfach mal eine Einstellungssache an der Kamera. Wer den Luxus von Studiolicht genießen kann, vergisst das vielleicht.
Glücklicherweise habe ich bei der Nummer, aus der dieses Bild stammt, auch bessere Belichtungen. Im Zweifelsfall ist es für den Artisten aber schöner, so ein Bild wie da oben zu haben (verrauscht bzw. durch die Rauschreduzierung etwas matschig geworden) als gar keines.
Weiter will ich mich auch gar nicht rechtfertigen. Ich sehe den ersten Troll-Kommentar im eigenen Blog mal als Zeichen von Ruhm und werde in Zukunft auf sowas auch gar nicht mehr eingehen.
Immer wieder erstaunlich diese bullshit Kommentare. Echt mal.
Frei nach Amazon: “Wer JPEG nutzt, nutzt auch mit Autofocus.” Komm’ mal klar das deiner nicht der Königsweg ist.
Ich fotografiere in RAW weil
- ich mir Zeit beim Fotografieren nehme und dies auch bei der Bearbeitung nicht vorbei sein soll
- ich unheimlich viele Möglichkeiten hab, ein Bild im nachhinein zu gestalten
- ich mich nicht auf die Kamerahersteller verlassen und hoffen muss, dass ich ein halbwegs ordentliches Jpeg-Bild aus der Kamera bekomme
- meine Kamera es einfach KANN und ich die Möglichkeiten auch nutzen und nicht verschenken möchte!
Ich fotografiere RAW, weil ich es so will.
Jpeg ist wie Negative wegschmeissen.
Gute Aussage, dem pflichte ich bei!
Ein Spruch zum Einrahmen.
Hab mal ne Frage, hab bisher nämlich noch nicht in RAW fotografiert, da ich kein Programm zum bearbeiten dafür hatte. Jetzt ist es aber soweit (Lightroom 3) und ich fotografiere/dokumentiere am Samstag eine Hochzeit, würds da eigentlich gerne umstellen auf RAW.
Frage: Gestaltet sich die Nachbearbeitung grundsätzlich total anders? Sollte ich lieber erstmal bei anderen Gelegenheiten üben als bei sowas wichtigem?
Und wo wir grad dabei sind: Kann mir hier grad einer LR-Tutorials empfehlen, übersichtlich, umfangreich, damit ich schnell einen guten Workflow hinbekomme? Klar, ich googlete Haufen von Seiten, aber oft sind persönliche Empfehlungen einfach besser
Bei der Bearbeitung in Lightroom gibt es keinerlei Unterschied, ob du gerade an einem JPEG oder einem RAW sitzt. Wenn du nicht auf den Dateinamen guckst, merkst du das vermutlich nicht einmal.
Zum Workflow den ich selbst momentan in Lightroom habe wollte ich die Tage auch noch was schreiben. Ansonsten kann ich dir die Videos von Martin empfehlen, die er letztes Jahr für seinen Adventskalender gemacht hat. Da sind viel Bearbeitung und kleine Tipps drin, aber in einigen Clips erzählt er auch was über seinen Workflow und alleine vom Zuschauen lernt man ja schon viel.
Danke, das hat mir schonmal weitergeholfen!
Ja, Martins Videos hab ich letztes Jahr auch schon alle geguckt, obwohl ich noch nicht Lightroom nutzte =)
Besser verlustfrei als Nachsehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte “sowohl als auch” aufnehmen.
Mein Name ist Dom, ich bin ahnungsloser JPG-Fotograf und das alles beeindruckt mich unglaublich. Heißt das, ich kann in Photoshop an der Belichtung rumspielen, ohne dass schwarz und weiß sofort alles zerfressen?
Ja, genau. Die Kamerasensoren haben eine deutlich höhere Farbtiefe als das JPEG-Format fassen kann. Wird die Umwandlung von RAW in JPEG bereits in der Kamera ausgeführt, werden viele relativ dunkle Farbabstufungen auf ein einziges Schwarz abgebildet (und helle auf weiß). Wenn du das stattdessen hinterher selbst am Computer machst, kannst du aus diesen Zusatzinformationen noch deutlich mehr raus holen und dann selbst die Umwandlung in JPEG durchführen.
Außerdem kannst du bei einer RAW-Datei den Weißabgleich hinterher noch komplett einstellen. Bei Kunstlicht versagt ja oft der automatische Weißabgleich der Kamera und bei wechselndem Bühnenlicht weiß ich das oft sehr zu schätzen. Fehlfarben kann man bei JPEG zwar teilweise hinterher auch korrigieren, aber halt nicht in dem Maße wie bei RAW.
[...] gesehen, kann man aus einer unterbelichteten Aufnahme im RAW-Format deutlich mehr rausholen, als ein JPEG [...]
RAW Bilder sind einfach genial, sie helfen dir dabei, ein nicht so gelungenes Foto durch Bildbearbeitung in Photoshop oder Lightroom zu korriegieren. Deswegen fotografiere ich auch seid 3 Jahren nur in RAW.
Ich fotografiere deswegen auch in RAW, wobei man sich davon nicht verführen lassen sollte falsche Aufnahme-Einstellungen durch die Nachbearbeitung kompensieren zu wollen.